lokalaugenschein am 27.5. wäre absurd!

beim vergangenen verhandlungstermin gegen die beiden asylpolitik-kritiker hat die richterin ein von ihr in auftrag gegebenes gutachten verlesen, in welchem michael staudinger von der wetterdienststelle salzburg akribisch genau jenen zeitpunkt berechnet, an welchem angeblich die gleichen lichtbedingungen herrschen wie zum zeitpunkt der festnahme der beiden aktivisten.

dabei wurde errechnet, dass am 14.1. – dem tag der kundgebung gegen ministerin fekter – um 18:30 bereits die “nautische dämmerung” vorbei war. um sich im mai zu einem vergleichbaren zeitpunkt zu treffen, müsse man zb. den 27.mai um 23:30 als zeitpunkt ins auge fassen.

verschiedene einschränkungen des gutachters hinsichtlich bewölkung, laub an den bäumen und schnee, der im mai vermutlich nicht liegen wird, wurden noch verlesen.

wie nun aber unsere recherchen ergeben haben, wurde offensichtlich etwas wesentliches übersehen:

in der nacht vom 27.5. auf den 28.5. ist VOLLMOND, während am 14.1. der NEUMOND unmittelbar bevorstand. somit wäre ein lokalaugenschein zur beurteilung der lichtverhältnisse zu dem vom gericht geplanten termin absurd.

3 ResponsesLeave one →

  1. Zum Totlachen…wenns nicht so traurig wäre…..

  2. para

     /  27. Mai 2010

    Jetz kann ma nur hoffen das es ordentlich bewölkt ist, des wär dann ausgleichende gerechtigkeit.

  3. Marcus

     /  29. Mai 2010

    Tja Leute, Ihr solltet endlich begreifen dass hierzulande die Erde eine Scheibe ist und das Weltbild entsprechend…

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