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	<title>widerstand-im-fekterland.at &#187; abschiebung</title>
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	<description>widerstand gegen unmenschliche asylpolitik darf nicht kriminalisiert werden</description>
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		<title>Volle Berufung gegen extrem hartes Politurteil</title>
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		<pubDate>Sun, 30 May 2010 11:10:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bernhard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[abschiebung]]></category>
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		<description><![CDATA[Protest gegen unmenschliche Asylpolitk wird kriminalisiert Jene beiden Angeklagten, die letzten Freitag von einer Einzelrichterin für ihre Protestaktion im Jänner vor dem Salzburger WIFI zu 9 Monaten teilbedingt (1 Monat unbedingt) bzw. 6 Monaten bedingt verurteilt wurden, werden morgen über ihre Anwältin volle Berufung anmelden. Mit diesem Urteil soll der politisch unerwünschte Protest gegen eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Protest gegen unmenschliche Asylpolitk wird kriminalisiert</p>
<p><strong>Jene beiden Angeklagten, die letzten Freitag von einer Einzelrichterin für ihre Protestaktion im Jänner vor dem Salzburger WIFI zu 9 Monaten teilbedingt (1 Monat unbedingt) bzw. 6 Monaten bedingt verurteilt wurden, werden morgen über ihre Anwältin volle Berufung anmelden.</strong></p>
<p>Mit diesem Urteil soll der politisch unerwünschte Protest gegen eine unmenschliche, zynische und für viele tödliche Asylpolitik bzw. Abschiebepolitik kriminalisiert und mundtot gemacht werden.</p>
<p>Die beiden Verurteilten und mit ihnen die Initiative „Widerstand im Fekterland“ werden jedoch nicht aufgeben, sich für eine Welt zu engagieren, in der nicht Familien, die bereits jahrelang integriert leben, in der Nacht aus dem Bett geholt werden, weil sie gewaltsam abgeschoben werden sollen, für eine Welt, in der Menschen nicht mehr sehenden Auges in Todesgefahr verbracht werden, für eine Welt, in der Menschen, die Zuflucht aus grösster Not bei uns suchen, die entsprechende Menschlichkeit erfahren.</p>
<p>Bernhard Jenny, der Vater der beiden Angeklagten:<br />
<strong>„Es gibt in unserem Land einen schleichenden Putsch von rechts oben</strong>, quer durch verschiedene Parteien und Institutionen. Kritik von Amnesty International und Menschenrechtsorganisationen, von Diakonie und Caritas prallen an Fekter und Co. ab, wie sonst nur in diktatorischen Systemen. Dem dürfen wir nicht tatenlos zusehen, denn sonst manchen wir uns mitschuldig. </p>
<p>Für Waffenlobbyisten, Anlagebetrüger und nicht zufällige Krisengewinnler gilt in unserem Land immer und überall die Unschuldsvermutung. Für AsylwerberInnen, MigrantInnen und deren Familien und für Protestierende gilt eine Kriminalitätsvermutung.</p>
<p>Wir setzen dem schleichenden Putsch von rechts oben unseren Protest und Aktivitäten entgegen. Die Zahl jener, die es nicht mehr dulden wollen, dass bei jedem Satz über AsylwerberInnen sofort auf Sozialbetrug und Kriminalität verwiesen wird und hilflose Menschen verächtlich gemacht werden, steigt rasch.“ </p>
<p>Somit kommt nun zur skandalösen und mitunter tödlichen Abschiebepolitik ein handfester Justizskandal. Nicht nur, dass die beiden Angeklagten die ihnen zur Last gelegten Taten nicht begangen haben, sollen sie nun auch generalpräventiv für ihren aktiven politischen Protest und ihre Gesinnung bestraft werden.</p>
<p>Auch wenn das Urteil schwer schockiert, so dürfen wir uns nicht ablenken lassen: Jeder Tag, an dem die Menschenverachtung und der Zynismus von Fekter und Co. den Umgang mit Menschen in existenzieller Not in unserem Land bestimmen, ist ein Tag zuviel.</p>
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		<title>abschiebepolitik: its time to act &#8211; now!</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Apr 2010 14:46:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bernhard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[abschiebung]]></category>
		<category><![CDATA[fc sans papier]]></category>
		<category><![CDATA[Fekter]]></category>
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		<description><![CDATA[der gestrige donnerstag ist wieder ein kleiner meilenstein im dringend notwendigen widerstand gegen die unmenschliche asylpolitik in unserem land. in einer beispiellosen zugriffsaktion während des trainings des &#8220;fc sans papiers&#8221; wurden wieder einmal in völlig unakzeptabler weise menschen brutal verhaftet, um sie unverzüglich &#8211; noch am selben tag &#8211; in ein abschubflugzeug zu setzen. eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>der gestrige donnerstag ist wieder ein kleiner meilenstein im dringend notwendigen widerstand gegen die unmenschliche asylpolitik in unserem land. in einer beispiellosen zugriffsaktion während des trainings des &#8220;fc sans papiers&#8221; wurden wieder einmal in völlig unakzeptabler weise menschen brutal verhaftet, um sie unverzüglich &#8211; noch am selben tag &#8211; in ein abschubflugzeug zu setzen.</p>
<p>eine detailierte übersicht findet ihr auf<br />
<a href="http://fm5ottensheim.blogspot.com/2010/04/spontandemo-gegen-abschiebung-des-fc.html">FMO &#8211; freies medium ottensheim</a></p>
<p>dass dieser plan (zumindest vorerst) vereitelt wurde, ist der raschen und mutigen aktion von ca. 250 demonstrantInnen zu danken, die ein schubhaft-fahrzeug in wien hernals aufgehalten haben. die aktion war zwar nur kurzfristig erfolgreich, es wurde aber dann eine spontane demo daraus, an der sich später insgesamt ca. 500 menschen beteiligten. </p>
<p>das ist ein meilenstein: auch wenn die schubhäftlinge weiterhin inhaftiert sind, auch wenn über 40 aktivistInnen verhaftet wurden, das zeichen ist klar: wir akzeptieren es nicht, dass menschen, die bereits seit jahren friedlich in unserem land leben, einem permanenten psychoterror ausgesetzt werden. </p>
<p>in röthis kamen die abschiebepolizistinnen bei nacht, in wien auf dem fussballfeld. niemand der von abschiebung bedrohten menschen kann auch nur eine minute angstfrei sein: ob im schlaf, bei tag, bei nacht, bei freundInnen oder in der öffentlichkeit &#8211; immer geht die angst mit. das ist psychoterror. </p>
<p>in einem der tweets, über die sich die aktistInnen informieren konnten, war zu lesen &#8220;its time to act &#8211; now!&#8221;. tatsächlich ist es höchste zeit, dass wir auf die strasse gehen, um gegen diese unmenschliche asylpolitik und abschiebepraktiken vorzugehen. lange genug mussten wir zusehen, wie die stimmung in unserem land immer ausländerfeindlicher und rassistischer wird. </p>
<p>dank der zahlreichen aktivistInnen gestern in wien ist einmal mehr klar geworden, wie antifaschistische praxis heute funktioniert: spontan, rasch, vernetzt und flexibel. </p>
<p>wir müssen der kalten brutalität einer asylpolitik, die psychoterror und todesgefahren für die abgeschobenen in den zielländern einfach in kauf nimmt, antrepressive buntheit und vielfalt entgegensetzen: das ist den aktistInnen von gestern gelungen.</p>
<p>wie üblich werden wieder einige mit verfahren wegen widerstand gegen die staatsgewalt und weiteren &#8220;vergehen&#8221; verfahren angehängt bekommen. wie mit dem protest gegen die asylpolitk umgegangen wird, kennen wir u.a. auch von den vorgängen in salzburg. </p>
<p>wo recht zu unrecht wird, wird widerstand zur pflicht.<br />
kein mensch ist illegal.</p>
<p><strong>mit solidarischen grüssen nach wien!</strong><br />
<strong>immer mehr WIDERSTAND im FEKTERLAND!</strong></p>
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